Handballspiel am 06.02.2010
| 06.02.2010 (Samstag) | |||||
| mC BL Nord | 13:00 | TSV Mellrichstadt | DJK Nüdlingen | 18:21 | |
| wC BL Nord | 14:30 | TSV Mellrichstadt | TSV Pfändhausen | 22:13 | |
| FR BL | 17:30 | TSV Mellrichstadt | TG Höchberg | 12:10 | |
| mA BOL | 18:30 | TG Heidingsfeld | TSV Mellrichstadt | 27:17 | |
| MÄ BL Nord | 19:30 | TSV Mellrichstadt | TSV Bergrheinfeld | 18:23 | |
Ein mühsamer und
glanzloser Arbeitssieg gegen ein Kellerkind der Liga.
Die Mellrichstädter Handball-Männer schlagen
Bergrheinfeld, können aber nicht voll überzeugen.
Starke Vorstellung des
Keepers Thomas Bieber.
Männer Bezirksliga Nord: TSV
Mellrichstadt – TSV Bergrheinfeld 28:23 (16:12)
Wieder einmal reichte es gegen eine Mannschaft
aus dem unteren Tabellendrittel nur zu einem mühsamen und glanzlosen
Arbeitssieg. Nach überraschend ausgeglichenen Beginn hatte der TSV zwischen der
8. und 17. Minute seine beste Phase, als er aus einem 3:4-Rückstand eine 9:4-
und kurz darauf eine 12:5-Führung machte. Danach plätscherte das Spiel ohne Höhepunkte
und mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten seinem Ende entgegen.
Bergrheinfeld verkürzte den Rückstand mehrfach auf drei Tore, hatte aber nie
eine echte Siegchance. Umgekehrt war der Sieg des TSV erst fünf Minuten vor
Schluss gesichert.

Michael Fritz traf für den TSV
zweimal.
Foto: Heiko Rebhan
Der TSV tat sich trotz der schnellen Führung zunächst sehr schwer. Bergrheinfeld spielte auf der rechten Seite und über den Kreis sehr gefällig und kam zu gut herausgespielten Chancen, die nach dem 1:1-Ausgleich vom 1:2 bis zum 3:4 immer für eine knappe Führung reichten. In dieser Anfangsphase war zwischen dem Spitzenreiter und dem Drittletzten der Tabelle kein Unterschied zu sehen. Nach dem 4:4 nutzte der TSV sein erstes Überzahlspiel zur 7:4-Führung. Michael Fritz hatte beim 5:4 die erste TSV-Führung seit langem erreicht, und kurz darauf erhöhte Pierre Grusla, schon mit seinem dritten Tor auf Rechtsaußen, auf 6:4. Daniel Dittmar baute den Vorsprung bis zur 12. Minute mit zwei Treffern in Folge auf 9:4 weiter aus; das letzte Tor erzielte er artistisch im Fallen. Der TSV zeigte besonders in dieser Phase immer wieder gute Aktionen am Kreis, die durch das konsequente Entscheiden der Schiedsrichter auf „Abwehr im Raum“ fast immer mit Siebenmeter und Torerfolg belohnt wurden. Als der TSV nach einer guten Viertelstunde auf 12:5 erhöhte, schien der Knoten geplatzt zu sein. Da geriet schon ein wenig in Vergessenheit, dass die Führung auch dank der sehr starken Leistung von TSV-Keeper Thomas Bieber zustande gekommen war, der unter anderem drei Siebenmeter parieren konnte. Der Torhüter des Gegners hatte freilich keinen guten Tag erwischt und wurde, da bis dahin fast jeder TSV-Wurf ein Treffer war, ausgewechselt. In der Folgezeit versäumte es der TSV, den Vorsprung mit Ruhe und Konzentration zu festigen. Plötzlich machte er sich mit ungenauen, zu frühen Würfen und ungenauem Konterspiel das Leben selbst schwer. Auch in der Abwehr wurde nun die letzte Konsequenz vermisst. Etliche Tore des Gegners resultierten aus halbherzigen oder zu spät angesetzten Abwehraktionen. Bergrheinfeld konnte so während einer fünfminütigen Torflaute des TSV bis zur 22. Minute auf 12:8 verkürzen und hielt den Vier-Tore-Rückstand auch bis zur Pause.

Alexander Markert schloss diesen Konter
zum 7:4 ab.
Foto: Heiko Rebhan
Danach dauerte es fünf Minuten, bis der TSV
wieder im Spiel war. Zunächst kam der Gegner nämlich beim 17:14 wieder auf
drei Tore heran. Dann erhöhte der TSV durch zwei Kontertore von Sebastian Mack,
der nach seiner Einwechslung auch mit sehr effektiver Abwehrarbeit als
vorgezogener Spieler überzeugte, zwar auf 19:14, konnte den Gegner aber nicht
abschütteln. Beide Mannschaften profitierten in dieser Phase mehr von den
Fehlern des Gegners als von eigenen Spielideen, und so schleppte sich das Spiel
mit drei bis fünf Toren Führung für den TSV so dahin. Ein Ausrufezeichen
setzte immerhin Daniel Dittmar, mit 8/3 Toren wieder einmal der erfolgreichste
TSV-Schütze, mit zwei Energieleistungen zum 22 bzw. 23:18, und das sogar bei
eigener Unterzahl. So leicht wäre der Gegner in vielen Situationen auszuspielen
gewesen, wenn nur mehr Spieler diesen Einsatzwillen gezeigt hätten. Damit und
besonders nach dem 24:18 durch Valentin Bruns war dreizehn Minuten vor Schluss
eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Der TSV ging bis zur 52. Minute noch
mehrfach mit fünf Toren in Führung, war aber nach dem 22:26 sechs Minuten vor
Schluss immer noch nicht sicher. Erst das 28:22 in der 56. Minute machte den TSV
endgültig zum Sieger, der aber froh sein musste, dass an diesem Tag kein stärkerer
Gegner als die biederen Bergrheinfelder auf dem Spielplan stand.
Aufgebot MET: Thomas Bieber, Sebastian
Sender (Tor), Daniel Dittmar (8/3), Pierre Grusla (3), Michael Fritz (2),
Alexander Markert (1), Stefan Föst (2), Robert Schmitt (1), Sebastian Mack (3),
Johannes Then (1), Dominik Zehe (3/2), Christian Rath (1), Valentin Bruns (3),
Tobias Kalla.
Spielfilm: 1:0, 1:2, 3:3, 5:4, 9:4, 12:5, 12:8,
14:9, 16:12 (HZ), 19:14, 20:17, 21:18, 24:18, 25:19 (50. min.), 25:21, 26:22,
28:22.

Dominik Zehe (Bildmitte) hat aus dem Rückraum
abgezogen.
Foto: Heiko Rebhan
Stimmen zum Spiel:
Heiko Schober (Trainer MET):
„Ich habe schon
geglaubt, dass wir konditionell überlegen sind. Doch zum Schluss leisteten wir
uns viele leichte Fehler in der Abwehr. Bergrheinfeld hat lange Angriffe
gespielt, so dass unsere Abwehr manchmal die Konzentration fehlte und der Gegner
so zu seinen Toren kam. Wir haben uns andererseits auch genügend Chancen
herausgespielt, diese aber mal wieder oft zu leichtfertig vergeben. Die
Schiedsrichter haben nicht jede Kleinigkeit gepfiffen. Meine Spieler müssen
lernen, damit klar zu kommen und die Schiedsrichterentscheidungen zu
akzeptieren. Es ist nun abzuwarten, wie die Duelle Volkach gegen Lohr II
ausgehen. Das ist entscheidend für uns. Dann wissen wir, wer unser stärkster
Verfolger ist. Die obligatorischen zwei Minuspunkte haben wir auf unserem Konto
stehen. Die sollen auch bestehen bleiben, denn wir wollen jetzt die restlichen
Spiele auch noch gewinnen.“
Thomas Bieber (Torwart MET):
„Es hat heute
vorne und hinten bei uns nicht so funktioniert. In der Abwehr war immer ein
Bergrheinfelder frei. Und vorne erlaubten wir uns viele Fehlpässe. Die
Abstimmung passte nicht. Wir haben uns schon im Hinspiel gegen die
Bergrheinfelder schwer getan. Dafür, dass ich diese Woche nicht beim Training
war, war meine Leistung – so glaube ich – in Ordnung.“
Alfred Keul (Trainer Bergrheinfeld):
„Wir
haben das Spiel durch individuelle Fehler verloren. Wir hatten auch bereits
schon im Hinspiel die Chance, gegen Mellrichstadt zu gewinnen. Doch auch damals
haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir haben durch unsere hohe Fehlerquote den
Gegner förmlich zu Toren eingeladen. Wir schleppen immer wieder diese
Fehlerquote mit und brechen uns so selber das Genick. Meine Mannschaft spielt
zum Teil zu individuell. Oft waren unsere Würfe unvorbereitet. Die Geduld
fehlte im Aufbauspiel.“
Unter dem Trommelwirbel
der Fans zum Sieg
Weibliche Jugend C fegt Gegner aus der Halle
– Überraschende Pleite der männlichen Jugend C
Weibl. Jugend C Bezirksliga: TSV
Mellrichstadt - TSV Pfändhausen 22:13 (9:6)
Mit der Höhe dieses Sieges haben wohl die kühnsten
Optimisten des TSV Mellrichstadt nicht gerechnet, zumal das Hinspiel noch remis
endete. So konnte Coach Lukas Balling mit der Leistung seiner Mädels vollauf
zufrieden sein. Er zollte seiner Torhüterin Jessica Pfeiffer ein Sonderlob.
Nach der Pause schonte Lukas Balling viele Stammkräfte und dennoch brach das
Team nicht ein. Die gute Abwehrarbeit legte die Grundlage zum Sieg. Die körperlich
überragende Gästespielerin, Theresa Stolz, hatte Mellrichstadt ganz gut im
Griff.

Anna Junius wird "gewürgt"
und setzt sich trotzdem durch.
Foto: Heiko Rebhan
Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Schnell gingen sie mit 3:0 in Front, ehe Tina Reinhold zweimal hintereinander die Lücke in der Deckung des Gegners fand und verkürzen konnte. Aus dem 0:3 machten die Mellrichstädterinnen eine 9:4-Führung. Sie trafen fünf Mal in Folge. Besonders schön das 5:4 durch Victoria Balling, die von Tina Reinhold klasse frei gespielt wurde und die erste Führung der Gastgeberinnen markierte. In dieser Phase wartete Jessica Pfeiffer mit tollen Paraden auf. Sie parierte sogar einen Konter. Es lief prima. Die Abwehr stand gut und im Angriff spielte man variabel und sah des Öfteren die freie Mitspielerin. Dennoch kam Pfändhausen kurz vor der Pause nochmal auf drei Tore heran.

Katharina Schultze gehörte zu den
besten TSV-Spielerinnen.
Foto: Heiko Rebhan
Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte sah
es noch nicht nach einem klaren Mellrichstädter Sieg aus. Pfändhausen verkürzte
sogar auf 9:11. Dann traf aber Tina Reinhold drei Mal hintereinander, so dass
sich ihr Team einen Vorsprung erarbeiten konnte. Die Mellrichstädter zogen von
11:9 auf 18:9 davon. Immer wieder konnten sie die Lücken in der gegnerischen
Deckung nutzen. In der Schlussphase zeichnete sich vor allem Lea Hartmann aus.
Sie warf in den letzten neun Minuten unter dem Trommelwirbel der TSV-Fans drei
Tore, ehe Anna Junius mit ihrem 4. Treffer den Schlusspunkt zum 22:13-Endstand
setzte.
Aufgebot MET: Jessica Pfeiffer (Tor), Laura
Molitor (3), Katharina Schultze (5), Tina Reinhold (5), Lea Hartmann (3), Julia
Maier, Victoria Balling (1), Anna Junius (4), Hanna Staude (1) und Lena Hübner.
Spielfilm: 0:3, 2:4, 9:4, 9:6 (HZ), 10:8, 11:9,
18:9, 20:11, 22:13.
Männl. Jugend C Bezirksliga: TSV
Mellrichstadt - DJK Nüdlingen 18:21 (8:9)
Ausgerechnet gegen den TSV landete Nüdlingen
seinen ersten Saisonsieg. Den Spieler aus der ersten Mannschaft, Julian Thomas,
bekam der TSV nie in den Griff. Und im Angriff agierten die Mellrichstädter zu
überhastet, verzeichneten eine schlechte Siebenmeterquote (nur einen von vier
verwandelt) und das Einlaufen über Außen klappte selten. Die beiden
TSV-Mittelmänner wurden zudem von der DJK aus dem Spiel rausgenommen.
Vielleicht hatte der TSV das Spiel schon vorher im Kopf gewonnen, mutmaßte
Coach Tobias Kalla. Und sein Trainerkollege Johannes Then meinte, dass man an
der Niederlage selber schuld gewesen sei. Es habe zu viele Fehlpässe und
Unkonzentriertheiten gegeben. Zudem seien zu viele freie Chancen einfach
„verballert“ worden. Darüber hinaus, so Tobias Kalla, habe die Verletzung
von Jonathan Mack die Mannschaft zurückgeworfen.

An Lukas Kupfer lag es nicht, dass die
TSV-Jungs überraschend verloren.
Foto: Heiko Rebhan
Schon zu Beginn leisteten sich die TSV-Jungs
zu viele technische Fehler, darunter zum Teil krasse Fehlpässe. Als Christoph
Sender aber mit Durchsetzungskraft das 6:3 erzielte, schien das Spiel seinen
Lauf zu nehmen, zumal Keeper Philipp Pfeffer mit starken Paraden aufwartete.
Doch die DJK hielt dagegen und ging beim Stande von 8:7 erstmals in Führung.
Immer wieder fand der Gast Lücken in der löchrigen TSV-Deckung. Auf der
anderen Seite hatte der TSV Probleme mit der offensiven DJK-Abwehr.
Nach der Pause wogte das Spiel zunächst hin
und her. Die DJK zog dann kurzzeitig auf 15:11 davon. Der TSV zeigte jedoch
Gegenwehr und glich wieder aus, ehe aber die DJK erneut auf 19:15 davonzog, vier
Tore in Folge markieren konnte. In dieser Phase konnte der TSV selbst ein Überzahlspiel
nicht nutzen.

Jonathan Mack verletzte sich leider im
Verlauf der Partie.
Foto: Heiko Rebhan
Die Schlussphase: Lukas Kupfer traf vom
Kreis zum 17:19. Noch drei Minuten zu spielen. Wieder war der Nüdlinger Kreisläufer
völlig frei und erzielte das 20:17. Christoph Sender verwandelte im Gegenzug
einen Siebenmeter zum 18:20. Noch anderthalb Minuten. Bei Nüdlingen wurde
Zeitspiel angezeigt, doch erneut traf die DJK vom Kreis zum vorentscheidenden
Tor zum 21:18.
Aufgebot TSV: Philipp Pfeffer (Tor), Fabian
Schlund (2), Tobias Griebel, Paul Schneider, Daniel Adler, Johannes Will (1),
Simon Eberherr, Jonathan Mack (1), Eloy Schallenkammer (1), Christian
Rottmann (2), Christoph Sender (6) und Lukas Kupfer (6).
Spielfilm: 1:0, 2:1, 6:3, 7:5, 7:7, 8:9 (HZ),
8:10, 11:10, 11:15, 15:15, 15:19, 17:19, 18:20, 18:21.
Spielfest der Minis
Am vergangenen Wochenende fand in Bad
Neustadt ein Spielfest für den jüngsten Handballnachwuchs statt. Die
Rekordbeteiligung von elf Mannschaften aus sechs Vereinen zeigt, dass das
Interesse am Mannschaftssport Handball ungebrochen ist. Auch der TSV trat mit
zwei Mannschaften den Weg nach Bad Neustadt an.
Die erste Mannschaft profitierte bei ihren
Erfolgen bereits von der vorhandenen Spielerfahrung, die einige Spieler der
zweiten Mannschaft noch sammeln müssen. Dies
gilt vor allem für die beiden jüngsten Spieler des TSV, Simon Hoch und
Lisa-Marie Then, die beide erst seit wenigen Wochen dabei sind. Aber auch sie
wurden gut ins Spiel integriert.
Die TSV-Betreuer freuten sich bei beiden
Mannschaften insbesondere über die Übersicht der Spieler und das gute
Zusammenspiel. So konnte die erste
Mannschaft zwei Siege und ein Unentschieden erreichen. Die zweite Mannschaft
konnte auch einen Sieg erringen. Die beiden anderen Spiele wurden ausgeglichen
gestaltet, konnten aber nicht gewonnen werden.
Folgende Ergebnisse wurden von der ersten und
zweiten Mannschaft des TSV Mellrichstadt erzielt:
MET 1 – TSV Münnerstadt 1
7:0
MET 1 – Hammelburg 1
4:1
MET 1 – Bergtheim 1
1:1
MET 2 – Münnerstadt 2
3:4
MET 2 – Bergtheim 2
5:0
MET 2 – Hammelburg 2
2:3
Für den TSV spielten: Simon Hoch, Philipp
Hoch, Moritz Then, Johannes Drescher, Patrick Pfeiffer, Max Weber, Chiara
Wehner, Lisa-Marie Then, Samira Petzold, Victoria Schärtl, Fabienne Eberhardt.
Motivierte Damen gewinnen knapp
Damen Bezirksliga: TSV
Mellrichstadt - TG Höchberg 12:10 (6:4)
Die TSV-Damen hatten zum Heimspiel einen großen
Kader zur Verfügung, was sich sehr positiv auswirkte. Alle waren motiviert,
dieses Spiel für sich zu entscheiden. In den ersten 20 Minuten sah es auch
danach aus: Die Abwehr stand sattelfest, hatten die beiden Höchberger
Kreisspielerinnen gut im Griff. Bianca Adler als Vorgezogene sorgte für einige
Fehlpässe der Höchbergerinnen. So konnte der TSV die ersten Tore über Konter
erzielen. Allerdings standen auch die Höchberger Damen gut in der Abwehr, so
dass es kaum ein Durchkommen für den TSV gab. Julia Albert wurde gleich Mann
genommen und kam deshalb nur selten zum Zug. In den letzten 10 Minuten der
ersten Hälfte schliefen die TSV-Damen etwas ein, sie waren unkonzentriert ließen
die Gäste Konter laufen und kassierten so ihre ersten vier Tore. Cornelia
Reußenzehn im Tor konnte wieder einige Bälle rausfischen sowie drei
Siebenmeter halten. Zur Pause war alles offen.
In der zweiten Hälfte hatten die TSV-Damen
weiterhin so ihre Schwierigkeiten, Tore zu erzielen, der Ball lief zu langsam.
Fehlpässe und unüberlegte Aktionen ließen die Höchbergerinnen immer wieder
zu Torerfolgen kommen. Die Abwehr war dennoch das Glanzstück der TSV-Damen.
Kurz vor Schluss erzielte Julia Albert die zwei entscheidenden Treffer zum
TSV-Sieg.
TSV: Cornelia Reußenzehn (Tor), Nadja
Sauer (4), Daniela Hartmann, Sabine Schreiner, Sandrina Müller, Kathrin Beck,
Julia Albert (4), Julia Spissak, Linda Hartmann (2), Stephanie Hartmann, Carmen
Henkel, Bianca Adler (2), Alicia Müller.
Männl. Jugend A Bezirksoberliga: TG
Heidingsfeld – TSV Mellrichstadt 27:17 (13:9)
Da der eingeteilte Schiedsrichter nicht
erschien, einigte man sich auf den Trainer der Heimmannschaft. Zu Beginn der
ersten Halbzeit verlief das Spiel zunächst ausgeglichen. Beide Teams standen in
der Abwehr kompakt und ließen wenig Tore zu. Beim Spielstand von 4:3 gelang es
Heidingsfeld, mit temporeichen und druckvollem Spiel den Abstand auf vier
Tore zu vergrößern. Mellrichstadt nahm eine Auszeit, um vor allem das zu
harmlose Angriffsverhalten zu verbessern. Auch die vielen unnötigen Fehlpässe
müssen vermieden werden. Die Jungs setzten die Forderungen gleich um und verkürzten
den Abstand auf 6:8. Doch dann wurde unverständlicherweise im Angriff wieder
ohne Druck auf die Abwehr zu oft quer gepasst. Die Anspiele an den Kreisläufer
kamen nicht an und unvorbereitete Torwürfe waren eine sichere Beute des
gegnerischen Torwarts.
Für die zweite Spielhälfte nahm sich
Mellrichstadt vor, im Angriff konzentrierter zu agieren, mit mehr Tempo zu
spielen und in der Abwehr durch einen vorgezogenen Spieler den agilen Rückraum
von Heidingsfeld besser in den Griff zu bekommen. Bis zum Spielstand von 12:15
wurden die Vorgaben gut umgesetzt. Dann kam jedoch wie bereits in der ersten
Halbzeit ein Einbruch und die Heimmannschaft zog auf 19:12 davon. Gerade in
diesem Zeitraum wurde deutlich wie sehr eine unausgeglichene
Schiedsrichterleistung ein Spiel beeinflussen kann. Vorteilsregel gab es nur für
den Gastgeber und bei 7m reifen Fouls gegen den TSV wurde entweder Freiwurf
gepfiffen, oder teilweise auch überhaupt nicht geahndet. In dieser Situation
nahm Mellrichstadt seine Auszeit und hier war es wichtig, die Jungs mit
aufmunternden Worten wieder aufzubauen. Der Frust in der Mannschaft war groß.
Man gab aber zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte bis zum Schluss. Ein Sonderlob
erhielt an diesem Tag Torwart Christian Hartmann, der einige hochkarätige
Chancen vereiteln konnte und sich auch durch einen Wurf ins Gesicht nicht
entmutigen ließ.
TSV: Christian Hartmann (Tor), Marco Ernst (5),
Michael Henkel (4/1), Matthias Förster (3), Stefan Baumhämmel (2), Christoph
Schneider (2), Daniel Schuler (1), Markus Schmitt, Alexander Schulze, Jonas
Seifert und Daniel Schmitt.
Spielfilm: 2:1, 4:3, 7:3, 11:6, 13:9 (HZ),
14:11, 19:12, 24:16, 27:17.
Licht und Schatten
Beim Turnier der E-Jugend in Bad Neustadt
trat der TSV Mellrichstadt mit zwei Teams an.
Gruppe 1:
TSV Mellrichstadt II – FC Bad Brückenau
II 1:6
Mellrichstadt verschlief das 1. Spiel gegen Bad Brückenau. Lena Stäblein
scheiterte am Tormann. Johanna Keil konnte den einzigen Treffer für den TSV
erzielen.
TSV Mellrichstadt II – TV/DJK Hammelburg
5:3
Eine deutliche Leistungssteigerung war gegen Hammelburg festzustellen.
Julius Jessenberger konnte nicht nur alle Tore markieren, er netzte sogar einen
direkten Freiwurf ins Dreieck ein.
DJK Nüdlingen II – TSV Mellrichstadt 5:0.
Die schnellen und technisch guten Nüdlinger überrannten die Mellrichstädter
Mannschaft förmlich.
TSV Bergrheinfeld – TSV Mellrichstadt 6:1
Auch gegen Bergrheinfeld lief es für Mellrichstadt nicht besser. Wenigstens
Julius Jessenberger konnte ein Tor markieren.
In Gruppe 1 spielten: Franziska Groenen (im
Tor), Julius Jessenberger (6), Lena Stäblein, Leonie Kirchner, Sina Förtsch,
Elena Endres, Johanna Keil (1), Fabienne Fromm, Ricardo Büttner, Franziska
Schirber
Gruppe 2:
TSV Mellrichstadt – HSC Bad Neustadt 2:6
In einem schnellen Spiel zeichnete sich vor allem die Abwehr, in der sich
Michael Sauer hervorhob, aus. Er spielte auch einen weiten Pass zu Leon Sick, so
dass dieser zum 1:1 ausgleichen konnte. Im weiterem Spielverlauf profitierte der
HSC von den TSV-Fehlpässen.
TSV Mellrichstadt – TV/DJK Hammelburg 1:1
Zwei gleichstarke Gegner trennten sich mit einem gerechten Unentschieden.
FC Bad Brückenau – TSV Mellrichstadt 6:1
Der TSV geriet schnell in Rückstand und konnte zu keiner Zeit Bad Brückenau
Paroli bieten. Allein Ricardo Büttner, der für Mellrichstadt sein erstes Spiel
bestritt, konnte ein Tor erzielen.
Zusammenfassung von den Spielen gegen DJK Nüdlingen
(1:5) und 1. FC Schweinfurt (0:7):
Der TSV hat weder gegen Nüdlingen noch gegen
Schweinfurt genügend Energie aufgewendet, um den Gegnern etwas
entgegenzusetzen.
In Gruppe 2 spielten: Nico Gradl (im
Tor), Leon Sick (4), Xaver Schulze Dieckhoff, Erik Hofmann, Michael Sauer,
Ricardo Büttner (1), Elena Endres, Sina Förtsch.
Dem Gastgeber ein Remis
abgetrotzt
Männliche Jugend D des TSV Mellrichstadt
spielte in Gerolzhofen erfolgreich
Turnier männl. Jugend D in
Gerolzhofen
Ergebnisse:
MET - TV/DJK Hammelburg 10:2
MET - SG Margetshöchheim 13:6
TSV MET - TV Ochsenfurt 7:8
TSV MET - TV Gerolzhofen 8:8
Zu den Spielen:
Die Jungs der männlichen D-Jugend des TSV
Mellrichstadt waren beim Turnier in Gerolzhofen erfolgreich. Im ersten Spiel
gegen Hammelburg hatten sie keine Probleme. Sie warteten mit einer guten
Abwehrleistung auf, spielten schöne Konter. Etliche Tore wurden prima
herausgespielt. Der Gegner war technisch und körperlich dem TSV nicht
gewachsen.
Auch Margetshöchheim stellte für die
TSV-Jungs kein Problem dar. Sie erzielten eine schnelle 5-Toreführung. Wieder
lief die TSV-Kontermaschinerie, die Kreisläufer wurden gut in Szene gesetzt und
aus dem Rückraum wurde schön abgeschlossen. So hatte der Gegner keine Chance.
Auch die Mannschaft aus Ochsenfurt hatten die
Mellrichstädter in der ersten Halbzeit gut im Griff. Die schwache
Abwehrleistung des Kontrahenten konnte ausgenutzt werden. Zur Pause stand es 5:2
für die TSV-Jungs. Doch den Beginn der 2. Halbzeit haben sie verschlafen. Sie
kassierten drei schnelle Gegentore zum Ausgleich. Ochsenfurt lag danach immer
mit einem Tor in Führung. Der TSV verspielte den Ausgleich in den letzten
Sekunden durch überhastete Aktionen. Ein Unentschieden wäre sicher drin
gewesen.
Im letzten Spiel konnte Gastgeber Gerolzhofen
den Heimvorteil ausnutzen und ging schnell in Führung. Der TSV lief dem 2
Tore-Rückstand hinterher. Unaufmerksamkeiten in der Abwehr bestrafte
Gerolzhofen. Zur Pause lag der TSV 4:6 zurück. In der 2. Halbzeit drehten aber
die Mellrichstädter auf. Sie starteten mit Kontern eine Aufholjagd, erzielten
drei Tore in Folge. Gerolzhofen konnte per Siebenmeter ausgleichen, doch der TSV
ging eine Minute vor Schluss mit 8:7 in Führung. Zum Ende der Spielzeit gelang
aber dem Gegner durch einen Freiwurf noch der Ausgleich. Ein kleiner Trost: Die
Jungs aus Mellrichstadt waren das einzige Team, das dem Gastgeber einen Punkt
abringen konnte!
Insgesamt ein gelungenes Turnier mit
ausgeglichenen Leistungen aller Teams. Die Qualität litt allerdings unter der
insgesamt schlechten Leistung der Unparteiischen, die zu viele grobe Fouls und
vor allem offensichtliche technische Fehler (Schritte, Doppelfang, Betreten des
Torraums etc.) ungeahndet ließen und damit für viel Unmut bei Spielern und
Trainern sorgten.
Das TSV-Aufgebot
Für den TSV spielten: Philip Pfeffer (Tor),
Julian Gith (6), Carl Jessenberger (10), Lukas Endres (6), Sven Staude,
Maximilian Groenen, Alexander Lamm (4), Felix Tzscheutschler, Marc Schreiner
(1), Sami Bakroun (8) und Steffen Pfeiffer (3).