Handballspiel am 06.02.2010

06.02.2010 (Samstag)
mC BL Nord 13:00 TSV Mellrichstadt DJK Nüdlingen 18:21
wC BL Nord 14:30 TSV Mellrichstadt TSV Pfändhausen 22:13
FR BL 17:30 TSV Mellrichstadt TG Höchberg 12:10
mA BOL 18:30 TG Heidingsfeld TSV Mellrichstadt 27:17
MÄ BL Nord 19:30 TSV Mellrichstadt TSV Bergrheinfeld 18:23

Ein mühsamer und glanzloser Arbeitssieg gegen ein Kellerkind der Liga.
Die Mellrichstädter Handball-Männer schlagen Bergrheinfeld, können aber nicht voll überzeugen.
Starke Vorstellung des Keepers Thomas Bieber.

Männer Bezirksliga Nord: TSV Mellrichstadt – TSV Bergrheinfeld 28:23 (16:12)

Wieder einmal reichte es gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel nur zu einem mühsamen und glanzlosen Arbeitssieg. Nach überraschend ausgeglichenen Beginn hatte der TSV zwischen der 8. und 17. Minute seine beste Phase, als er aus einem 3:4-Rückstand eine 9:4- und kurz darauf eine 12:5-Führung machte. Danach plätscherte das Spiel ohne Höhepunkte und mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten seinem Ende entgegen. Bergrheinfeld verkürzte den Rückstand mehrfach auf drei Tore, hatte aber nie eine echte Siegchance. Umgekehrt war der Sieg des TSV erst fünf Minuten vor Schluss gesichert.

Michael Fritz
Michael Fritz traf für den TSV zweimal.
Foto: Heiko Rebhan

Der TSV tat sich trotz der schnellen Führung zunächst sehr schwer. Bergrheinfeld spielte auf der rechten Seite und über den Kreis sehr gefällig und kam zu gut herausgespielten Chancen, die nach dem 1:1-Ausgleich vom 1:2 bis zum 3:4 immer für eine knappe Führung reichten. In dieser Anfangsphase war zwischen dem Spitzenreiter und dem Drittletzten der Tabelle kein Unterschied zu sehen. Nach dem 4:4 nutzte der TSV sein erstes Überzahlspiel zur 7:4-Führung. Michael Fritz hatte beim 5:4 die erste TSV-Führung seit langem erreicht, und kurz darauf erhöhte Pierre Grusla, schon mit seinem dritten Tor auf Rechtsaußen, auf 6:4. Daniel Dittmar baute den Vorsprung bis zur 12. Minute mit zwei Treffern in Folge auf 9:4 weiter aus; das letzte Tor erzielte er artistisch im Fallen. Der TSV zeigte besonders in dieser Phase immer wieder gute Aktionen am Kreis, die durch das konsequente Entscheiden der Schiedsrichter auf „Abwehr im Raum“ fast immer mit Siebenmeter und Torerfolg belohnt wurden. Als der TSV nach einer guten Viertelstunde auf 12:5 erhöhte, schien der Knoten geplatzt zu sein. Da geriet schon ein wenig in Vergessenheit, dass die Führung auch dank der sehr starken Leistung von TSV-Keeper Thomas Bieber zustande gekommen war, der unter anderem drei Siebenmeter parieren konnte. Der Torhüter des Gegners hatte freilich keinen guten Tag erwischt und wurde, da bis dahin fast jeder TSV-Wurf ein Treffer war, ausgewechselt. In der Folgezeit versäumte es der TSV, den Vorsprung mit Ruhe und Konzentration zu festigen. Plötzlich machte er sich mit ungenauen, zu frühen Würfen und ungenauem Konterspiel das Leben selbst schwer. Auch in der Abwehr wurde nun die letzte Konsequenz vermisst. Etliche Tore des Gegners resultierten aus halbherzigen oder zu spät angesetzten Abwehraktionen. Bergrheinfeld konnte so während einer fünfminütigen Torflaute des TSV bis zur 22. Minute auf 12:8 verkürzen und hielt den Vier-Tore-Rückstand auch bis zur Pause.

Alexander Markert
Alexander Markert schloss diesen Konter zum 7:4 ab.
Foto: Heiko Rebhan

Danach dauerte es fünf Minuten, bis der TSV wieder im Spiel war. Zunächst kam der Gegner nämlich beim 17:14 wieder auf drei Tore heran. Dann erhöhte der TSV durch zwei Kontertore von Sebastian Mack, der nach seiner Einwechslung auch mit sehr effektiver Abwehrarbeit als vorgezogener Spieler überzeugte, zwar auf 19:14, konnte den Gegner aber nicht abschütteln. Beide Mannschaften profitierten in dieser Phase mehr von den Fehlern des Gegners als von eigenen Spielideen, und so schleppte sich das Spiel mit drei bis fünf Toren Führung für den TSV so dahin. Ein Ausrufezeichen setzte immerhin Daniel Dittmar, mit 8/3 Toren wieder einmal der erfolgreichste TSV-Schütze, mit zwei Energieleistungen zum 22 bzw. 23:18, und das sogar bei eigener Unterzahl. So leicht wäre der Gegner in vielen Situationen auszuspielen gewesen, wenn nur mehr Spieler diesen Einsatzwillen gezeigt hätten. Damit und besonders nach dem 24:18 durch Valentin Bruns war dreizehn Minuten vor Schluss eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Der TSV ging bis zur 52. Minute noch mehrfach mit fünf Toren in Führung, war aber nach dem 22:26 sechs Minuten vor Schluss immer noch nicht sicher. Erst das 28:22 in der 56. Minute machte den TSV endgültig zum Sieger, der aber froh sein musste, dass an diesem Tag kein stärkerer Gegner als die biederen Bergrheinfelder auf dem Spielplan stand.

Aufgebot MET: Thomas Bieber, Sebastian Sender (Tor), Daniel Dittmar (8/3), Pierre Grusla (3), Michael Fritz (2), Alexander Markert (1), Stefan Föst (2), Robert Schmitt (1), Sebastian Mack (3), Johannes Then (1), Dominik Zehe (3/2), Christian Rath (1), Valentin Bruns (3), Tobias Kalla.
Spielfilm: 1:0, 1:2, 3:3, 5:4, 9:4, 12:5, 12:8, 14:9, 16:12 (HZ), 19:14, 20:17, 21:18, 24:18, 25:19 (50. min.), 25:21, 26:22, 28:22.

Dominik Zehe
Dominik Zehe (Bildmitte) hat aus dem Rückraum abgezogen.
Foto: Heiko Rebhan

Stimmen zum Spiel:

Heiko Schober (Trainer MET):
 „Ich habe schon geglaubt, dass wir konditionell überlegen sind. Doch zum Schluss leisteten wir uns viele leichte Fehler in der Abwehr. Bergrheinfeld hat lange Angriffe gespielt, so dass unsere Abwehr manchmal die Konzentration fehlte und der Gegner so zu seinen Toren kam. Wir haben uns andererseits auch genügend Chancen herausgespielt, diese aber mal wieder oft zu leichtfertig vergeben. Die Schiedsrichter haben nicht jede Kleinigkeit gepfiffen. Meine Spieler müssen lernen, damit klar zu kommen und die Schiedsrichterentscheidungen zu akzeptieren. Es ist nun abzuwarten, wie die Duelle Volkach gegen Lohr II ausgehen. Das ist entscheidend für uns. Dann wissen wir, wer unser stärkster Verfolger ist. Die obligatorischen zwei Minuspunkte haben wir auf unserem Konto stehen. Die sollen auch bestehen bleiben, denn wir wollen jetzt die restlichen Spiele auch noch gewinnen.“


Thomas Bieber (Torwart MET):
 „Es hat heute vorne und hinten bei uns nicht so funktioniert. In der Abwehr war immer ein Bergrheinfelder frei. Und vorne erlaubten wir uns viele Fehlpässe. Die Abstimmung passte nicht. Wir haben uns schon im Hinspiel gegen die Bergrheinfelder schwer getan. Dafür, dass ich diese Woche nicht beim Training war, war meine Leistung – so glaube ich – in Ordnung.“


Alfred Keul (Trainer Bergrheinfeld):
 „Wir haben das Spiel durch individuelle Fehler verloren. Wir hatten auch bereits schon im Hinspiel die Chance, gegen Mellrichstadt zu gewinnen. Doch auch damals haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir haben durch unsere hohe Fehlerquote den Gegner förmlich zu Toren eingeladen. Wir schleppen immer wieder diese Fehlerquote mit und brechen uns so selber das Genick. Meine Mannschaft spielt zum Teil zu individuell. Oft waren unsere Würfe unvorbereitet. Die Geduld fehlte im Aufbauspiel.“

Unter dem Trommelwirbel der Fans zum Sieg
Weibliche Jugend C fegt Gegner aus der Halle – Überraschende Pleite der männlichen Jugend C

Weibl. Jugend C Bezirksliga: TSV Mellrichstadt - TSV Pfändhausen 22:13 (9:6)

Mit der Höhe dieses Sieges haben wohl die kühnsten Optimisten des TSV Mellrichstadt nicht gerechnet, zumal das Hinspiel noch remis endete. So konnte Coach Lukas Balling mit der Leistung seiner Mädels vollauf zufrieden sein. Er zollte seiner Torhüterin Jessica Pfeiffer ein Sonderlob. Nach der Pause schonte Lukas Balling viele Stammkräfte und dennoch brach das Team nicht ein. Die gute Abwehrarbeit legte die Grundlage zum Sieg. Die körperlich überragende Gästespielerin, Theresa Stolz, hatte Mellrichstadt ganz gut im Griff.

Anna Junius
Anna Junius wird "gewürgt" und setzt sich trotzdem durch.
Foto: Heiko Rebhan

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start. Schnell gingen sie mit 3:0 in Front, ehe Tina Reinhold zweimal hintereinander die Lücke in der Deckung des Gegners fand und verkürzen konnte. Aus dem 0:3 machten die Mellrichstädterinnen eine 9:4-Führung. Sie trafen fünf Mal in Folge. Besonders schön das 5:4 durch Victoria Balling, die von Tina Reinhold klasse frei gespielt wurde und die erste Führung der Gastgeberinnen markierte. In dieser Phase wartete Jessica Pfeiffer mit tollen Paraden auf. Sie parierte sogar einen Konter. Es lief prima. Die Abwehr stand gut und im Angriff spielte man variabel und sah des Öfteren die freie Mitspielerin. Dennoch kam Pfändhausen kurz vor der Pause nochmal auf drei Tore heran.

Katharina Schultze
Katharina Schultze gehörte zu den besten TSV-Spielerinnen.
Foto: Heiko Rebhan

Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte sah es noch nicht nach einem klaren Mellrichstädter Sieg aus. Pfändhausen verkürzte sogar auf 9:11. Dann traf aber Tina Reinhold drei Mal hintereinander, so dass sich ihr Team einen Vorsprung erarbeiten konnte. Die Mellrichstädter zogen von 11:9 auf 18:9 davon. Immer wieder konnten sie die Lücken in der gegnerischen Deckung nutzen. In der Schlussphase zeichnete sich vor allem Lea Hartmann aus. Sie warf in den letzten neun Minuten unter dem Trommelwirbel der TSV-Fans drei Tore, ehe Anna Junius mit ihrem 4. Treffer den Schlusspunkt zum 22:13-Endstand setzte.

Aufgebot MET: Jessica Pfeiffer (Tor), Laura Molitor (3), Katharina Schultze (5), Tina Reinhold (5), Lea Hartmann (3), Julia Maier, Victoria Balling (1), Anna Junius (4), Hanna Staude (1) und Lena Hübner.
Spielfilm: 0:3, 2:4, 9:4, 9:6 (HZ), 10:8, 11:9, 18:9, 20:11, 22:13.

Männl. Jugend C Bezirksliga: TSV Mellrichstadt - DJK Nüdlingen 18:21 (8:9)

Ausgerechnet gegen den TSV landete Nüdlingen seinen ersten Saisonsieg. Den Spieler aus der ersten Mannschaft, Julian Thomas, bekam der TSV nie in den Griff. Und im Angriff agierten die Mellrichstädter zu überhastet, verzeichneten eine schlechte Siebenmeterquote (nur einen von vier verwandelt) und das Einlaufen über Außen klappte selten. Die beiden TSV-Mittelmänner wurden zudem von der DJK aus dem Spiel rausgenommen. Vielleicht hatte der TSV das Spiel schon vorher im Kopf gewonnen, mutmaßte Coach Tobias Kalla. Und sein Trainerkollege Johannes Then meinte, dass man an der Niederlage selber schuld gewesen sei. Es habe zu viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten gegeben. Zudem seien zu viele freie Chancen einfach „verballert“ worden. Darüber hinaus, so Tobias Kalla, habe die Verletzung von Jonathan Mack die Mannschaft zurückgeworfen.

Lukas Kupfer
An Lukas Kupfer lag es nicht, dass die TSV-Jungs überraschend verloren.
Foto: Heiko Rebhan

Schon zu Beginn leisteten sich die TSV-Jungs zu viele technische Fehler, darunter zum Teil krasse Fehlpässe. Als Christoph Sender aber mit Durchsetzungskraft das 6:3 erzielte, schien das Spiel seinen Lauf zu nehmen, zumal Keeper Philipp Pfeffer mit starken Paraden aufwartete. Doch die DJK hielt dagegen und ging beim Stande von 8:7 erstmals in Führung. Immer wieder fand der Gast Lücken in der löchrigen TSV-Deckung. Auf der anderen Seite hatte der TSV Probleme mit der offensiven DJK-Abwehr.
Nach der Pause wogte das Spiel zunächst hin und her. Die DJK zog dann kurzzeitig auf 15:11 davon. Der TSV zeigte jedoch Gegenwehr und glich wieder aus, ehe aber die DJK erneut auf 19:15 davonzog, vier Tore in Folge markieren konnte. In dieser Phase konnte der TSV selbst ein Überzahlspiel nicht nutzen.

Jonathan Mack
Jonathan Mack verletzte sich leider im Verlauf der Partie.
Foto: Heiko Rebhan

Die Schlussphase: Lukas Kupfer traf vom Kreis zum 17:19. Noch drei Minuten zu spielen. Wieder war der Nüdlinger Kreisläufer völlig frei und erzielte das 20:17. Christoph Sender verwandelte im Gegenzug einen Siebenmeter zum 18:20. Noch anderthalb Minuten.  Bei Nüdlingen wurde Zeitspiel angezeigt, doch erneut traf die DJK vom Kreis zum vorentscheidenden Tor zum 21:18.

Aufgebot TSV: Philipp Pfeffer (Tor), Fabian Schlund (2), Tobias Griebel, Paul Schneider, Daniel Adler, Johannes Will (1), Simon Eberherr, Jonathan Mack (1),  Eloy Schallenkammer (1), Christian Rottmann (2), Christoph Sender (6) und Lukas Kupfer (6).
Spielfilm: 1:0, 2:1, 6:3, 7:5, 7:7, 8:9 (HZ), 8:10, 11:10, 11:15, 15:15, 15:19, 17:19, 18:20, 18:21.

Spielfest der Minis

Am vergangenen Wochenende fand in Bad Neustadt ein Spielfest für den jüngsten Handballnachwuchs statt. Die  Rekordbeteiligung von elf Mannschaften aus sechs Vereinen zeigt, dass das Interesse am Mannschaftssport Handball ungebrochen ist. Auch der TSV trat mit zwei Mannschaften den Weg nach Bad Neustadt an.

Die erste Mannschaft profitierte bei ihren Erfolgen bereits von der vorhandenen Spielerfahrung, die einige Spieler der zweiten Mannschaft noch sammeln müssen. Dies gilt vor allem für die beiden jüngsten Spieler des TSV, Simon Hoch und Lisa-Marie Then, die beide erst seit wenigen Wochen dabei sind. Aber auch sie wurden gut ins Spiel integriert.
Die TSV-Betreuer freuten sich  bei beiden Mannschaften insbesondere über die Übersicht der Spieler und das gute Zusammenspiel. So konnte die erste Mannschaft zwei Siege und ein Unentschieden erreichen. Die zweite Mannschaft konnte auch einen Sieg erringen. Die beiden anderen Spiele wurden ausgeglichen gestaltet, konnten aber nicht gewonnen werden.

Folgende Ergebnisse wurden von der ersten und zweiten Mannschaft des TSV Mellrichstadt erzielt:

MET 1 – TSV Münnerstadt 1       7:0
MET 1 – Hammelburg 1               4:1
MET 1 – Bergtheim 1                    1:1
MET 2 – Münnerstadt 2               3:4
MET 2 – Bergtheim 2                    5:0
MET 2 – Hammelburg 2               2:3

Für den TSV spielten: Simon Hoch, Philipp Hoch, Moritz Then, Johannes Drescher, Patrick Pfeiffer, Max Weber, Chiara Wehner, Lisa-Marie Then, Samira Petzold, Victoria Schärtl, Fabienne Eberhardt.

Motivierte Damen gewinnen knapp

Damen Bezirksliga: TSV Mellrichstadt - TG Höchberg 12:10 (6:4)

Die TSV-Damen hatten zum Heimspiel einen großen Kader zur Verfügung, was sich sehr positiv auswirkte. Alle waren motiviert, dieses Spiel für sich zu entscheiden. In den ersten 20 Minuten sah es auch danach aus: Die Abwehr stand sattelfest, hatten die beiden Höchberger Kreisspielerinnen gut im Griff. Bianca Adler als Vorgezogene sorgte für einige Fehlpässe der Höchbergerinnen. So konnte der TSV die ersten Tore über Konter erzielen. Allerdings standen auch die Höchberger Damen gut in der Abwehr, so dass es kaum ein Durchkommen für den TSV gab. Julia Albert wurde gleich Mann genommen und kam deshalb nur selten zum Zug. In den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte schliefen die TSV-Damen etwas ein, sie waren unkonzentriert ließen die Gäste Konter laufen und  kassierten so ihre ersten vier Tore. Cornelia Reußenzehn im Tor konnte wieder einige Bälle rausfischen sowie drei Siebenmeter halten. Zur Pause war alles offen.
In der zweiten Hälfte hatten die TSV-Damen weiterhin so ihre Schwierigkeiten, Tore zu erzielen, der Ball lief zu langsam. Fehlpässe und unüberlegte Aktionen ließen die Höchbergerinnen immer wieder zu Torerfolgen kommen. Die Abwehr war dennoch das Glanzstück der TSV-Damen. Kurz vor Schluss erzielte Julia Albert die zwei entscheidenden Treffer zum TSV-Sieg.

TSV: Cornelia Reußenzehn (Tor), Nadja Sauer (4), Daniela Hartmann, Sabine Schreiner, Sandrina Müller, Kathrin Beck, Julia Albert (4), Julia Spissak, Linda Hartmann (2), Stephanie Hartmann, Carmen Henkel, Bianca Adler (2), Alicia Müller.

Männl. Jugend A Bezirksoberliga: TG Heidingsfeld – TSV Mellrichstadt 27:17 (13:9)

Da der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschien, einigte man sich auf den Trainer der Heimmannschaft. Zu Beginn der ersten Halbzeit verlief das Spiel zunächst ausgeglichen. Beide Teams standen in der Abwehr kompakt und ließen wenig Tore zu. Beim Spielstand von 4:3 gelang es Heidingsfeld, mit temporeichen und druckvollem Spiel  den Abstand auf vier Tore zu vergrößern. Mellrichstadt nahm eine Auszeit, um vor allem das zu harmlose Angriffsverhalten zu verbessern. Auch die vielen unnötigen Fehlpässe müssen vermieden werden. Die Jungs setzten die Forderungen gleich um und verkürzten den Abstand auf 6:8. Doch dann wurde unverständlicherweise im Angriff wieder ohne Druck auf die Abwehr zu oft quer gepasst. Die Anspiele an den Kreisläufer kamen nicht an und unvorbereitete Torwürfe waren eine sichere Beute des gegnerischen Torwarts.  
Für die zweite Spielhälfte nahm sich Mellrichstadt vor, im Angriff konzentrierter zu agieren, mit mehr Tempo zu spielen und in der Abwehr durch einen vorgezogenen Spieler den agilen Rückraum von Heidingsfeld besser in den Griff zu bekommen. Bis zum Spielstand von 12:15 wurden die Vorgaben gut umgesetzt. Dann kam jedoch wie bereits in der ersten Halbzeit ein Einbruch und die Heimmannschaft zog auf 19:12 davon. Gerade in diesem Zeitraum wurde deutlich wie sehr eine unausgeglichene Schiedsrichterleistung ein Spiel beeinflussen kann. Vorteilsregel gab es nur für den Gastgeber und bei 7m reifen Fouls gegen den TSV wurde entweder Freiwurf gepfiffen, oder teilweise auch überhaupt nicht geahndet. In dieser Situation nahm Mellrichstadt seine Auszeit und hier war es wichtig, die Jungs mit aufmunternden Worten wieder aufzubauen. Der Frust in der Mannschaft war groß. Man gab aber zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte bis zum Schluss. Ein Sonderlob erhielt an diesem Tag Torwart Christian Hartmann, der einige hochkarätige Chancen vereiteln konnte und sich auch durch einen Wurf ins Gesicht nicht entmutigen ließ.

TSV: Christian Hartmann (Tor), Marco Ernst (5), Michael Henkel (4/1), Matthias Förster (3), Stefan Baumhämmel (2), Christoph Schneider (2), Daniel Schuler (1), Markus Schmitt, Alexander Schulze, Jonas Seifert und Daniel Schmitt.
Spielfilm: 2:1, 4:3, 7:3, 11:6, 13:9 (HZ), 14:11, 19:12, 24:16, 27:17.

Licht und Schatten

Beim Turnier der E-Jugend in Bad Neustadt trat der TSV Mellrichstadt mit zwei Teams an.

Gruppe 1:

TSV Mellrichstadt II – FC Bad Brückenau II 1:6
Mellrichstadt verschlief das 1. Spiel gegen Bad Brückenau. Lena Stäblein scheiterte am Tormann. Johanna Keil konnte den einzigen Treffer für den TSV erzielen.

TSV Mellrichstadt II – TV/DJK Hammelburg 5:3
Eine deutliche Leistungssteigerung war gegen Hammelburg festzustellen. Julius Jessenberger konnte nicht nur alle Tore markieren, er netzte sogar einen direkten Freiwurf ins Dreieck ein.

DJK Nüdlingen II – TSV Mellrichstadt 5:0. Die schnellen und technisch guten Nüdlinger überrannten die Mellrichstädter Mannschaft förmlich.

TSV Bergrheinfeld – TSV Mellrichstadt 6:1
Auch gegen Bergrheinfeld lief es für Mellrichstadt nicht besser. Wenigstens Julius Jessenberger konnte ein Tor markieren.

In Gruppe 1 spielten: Franziska Groenen (im Tor), Julius Jessenberger (6), Lena Stäblein, Leonie Kirchner, Sina Förtsch, Elena Endres, Johanna Keil (1), Fabienne Fromm, Ricardo Büttner, Franziska Schirber

Gruppe 2:

TSV Mellrichstadt – HSC Bad Neustadt 2:6
In einem schnellen Spiel zeichnete sich vor allem die Abwehr, in der sich Michael Sauer hervorhob, aus. Er spielte auch einen weiten Pass zu Leon Sick, so dass dieser zum 1:1 ausgleichen konnte. Im weiterem Spielverlauf profitierte der HSC von den TSV-Fehlpässen.

TSV Mellrichstadt – TV/DJK Hammelburg 1:1
Zwei gleichstarke Gegner trennten sich mit einem gerechten Unentschieden.

FC Bad Brückenau – TSV Mellrichstadt 6:1
Der TSV geriet schnell in Rückstand und konnte zu keiner Zeit Bad Brückenau Paroli bieten. Allein Ricardo Büttner, der für Mellrichstadt sein erstes Spiel bestritt, konnte ein Tor erzielen.

Zusammenfassung von den Spielen gegen DJK Nüdlingen (1:5) und 1. FC Schweinfurt (0:7):
Der TSV hat weder gegen Nüdlingen noch gegen Schweinfurt genügend Energie aufgewendet, um den Gegnern etwas entgegenzusetzen.

 In Gruppe 2 spielten: Nico Gradl (im Tor),  Leon Sick (4), Xaver Schulze Dieckhoff, Erik Hofmann, Michael Sauer, Ricardo Büttner (1), Elena Endres, Sina Förtsch.

Dem Gastgeber ein Remis abgetrotzt
Männliche Jugend D des TSV Mellrichstadt spielte in Gerolzhofen erfolgreich

Turnier männl. Jugend D in Gerolzhofen

Ergebnisse:

MET - TV/DJK Hammelburg  10:2
MET - SG Margetshöchheim  13:6
TSV MET - TV Ochsenfurt  7:8
TSV MET - TV Gerolzhofen  8:8

Zu den Spielen:

Die Jungs der männlichen D-Jugend des TSV Mellrichstadt waren beim Turnier in Gerolzhofen erfolgreich. Im ersten Spiel gegen Hammelburg hatten sie keine Probleme. Sie warteten mit einer guten Abwehrleistung auf, spielten schöne Konter. Etliche Tore wurden prima herausgespielt. Der Gegner war technisch und körperlich dem TSV nicht gewachsen.

Auch Margetshöchheim stellte für die TSV-Jungs kein Problem dar. Sie erzielten eine schnelle 5-Toreführung. Wieder lief die TSV-Kontermaschinerie, die Kreisläufer wurden gut in Szene gesetzt und aus dem Rückraum wurde schön abgeschlossen. So hatte der Gegner keine Chance.

Auch die Mannschaft aus Ochsenfurt hatten die Mellrichstädter in der ersten Halbzeit gut im Griff. Die schwache Abwehrleistung des Kontrahenten konnte ausgenutzt werden. Zur Pause stand es 5:2 für die TSV-Jungs. Doch den Beginn der 2. Halbzeit haben sie verschlafen. Sie kassierten drei schnelle Gegentore zum Ausgleich. Ochsenfurt lag danach immer mit einem Tor in Führung. Der TSV verspielte den Ausgleich in den letzten Sekunden durch überhastete Aktionen. Ein Unentschieden wäre sicher drin gewesen.

Im letzten Spiel konnte Gastgeber Gerolzhofen den Heimvorteil ausnutzen und ging schnell in Führung. Der TSV lief dem 2 Tore-Rückstand hinterher. Unaufmerksamkeiten in der Abwehr bestrafte Gerolzhofen. Zur Pause lag der TSV 4:6 zurück. In der 2. Halbzeit drehten aber die Mellrichstädter auf. Sie starteten mit Kontern eine Aufholjagd, erzielten drei Tore in Folge. Gerolzhofen konnte per Siebenmeter ausgleichen, doch der TSV ging eine Minute vor Schluss mit 8:7 in Führung. Zum Ende der Spielzeit gelang aber dem Gegner durch einen Freiwurf noch der Ausgleich. Ein kleiner Trost: Die Jungs aus Mellrichstadt waren das einzige Team, das dem Gastgeber einen Punkt abringen konnte!

Insgesamt ein gelungenes Turnier mit ausgeglichenen Leistungen aller Teams. Die Qualität litt allerdings unter der insgesamt schlechten Leistung der Unparteiischen, die zu viele grobe Fouls und vor allem offensichtliche technische Fehler (Schritte, Doppelfang, Betreten des Torraums etc.) ungeahndet ließen und damit für viel Unmut bei Spielern und Trainern sorgten.

Das TSV-Aufgebot
Für den TSV spielten: Philip Pfeffer (Tor), Julian Gith (6), Carl Jessenberger (10), Lukas Endres (6), Sven Staude, Maximilian Groenen, Alexander Lamm (4), Felix Tzscheutschler, Marc Schreiner (1), Sami Bakroun (8) und Steffen Pfeiffer (3).